Wer wir sind
Das Team der Beratungsstellen des Frauen- und Mädchennotrufs besteht derzeit aus zwei hauptamtlichen Sozialpädagoginnen (mit therapeutischer Zusatzausbildung) in Teilzeit und vier ehrenamtlichen Beraterinnen. Ohne die Unterstützung unserer gründlich geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wäre die tägliche Erreichbarkeit nicht zu leisten.
Ziel unserer Arbeit ist es, der Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche entgegenzuwirken und von Gewalt betroffene Frauen, Mädchen und Jungen zu unterstützen.
Wir arbeiten
ressourcenorientiert. D.h., wir gehen davon aus, dass alle Menschen sehr viele Fähigkeiten besitzen, an die sie anknüpfen können. Oft sind sie sich gar nicht dessen bewusst, wie viele Fähigkeiten sie in sich tragen. Zentraler Bestandteil der Beratung ist deshalb häufig die gemeinsame (Wieder-) Entdeckung der Fähigkeiten. So können diese nutzbar gemacht werden, und wir können gemeinsam den für die jeweilige Person passenden Weg der Bewältigung finden.
Die
Parteilichkeit ist ein zentraler Bereich unserer Arbeit. Wir stellen die Betroffenen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt unserer Arbeit und unternehmen nichts ohne ihre Zustimmung. Tempo und Ziel der Beratung bestimmen die Betroffenen selbst. Wir glauben ihnen, was sie uns erzählen und ergreifen eindeutig Partei für sie.
Unsere Arbeit ist geprägt von dem Ansatz der
Ganzheitlichkeit. Wir sehen unsere Klienten als ganze Person, nicht getrennt in Körper und Psyche. Wir beziehen in unsere Arbeit ihre ganze Lebenssituation ein und sehen sie als Einheit mit ihrem Umfeld.
Unser Verein ist
autonom. D.h., wir gehören keiner Partei oder Kirche an.
Unsere Arbeit ist
feministisch geprägt. Wir sehen in der feministischen Arbeit das Wissen über Machtstrukturen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Frauen. Feministische Arbeit bedeutet den Einsatz für Veränderungen auch von Machtstrukturen zugunsten einer gleichberechtigten Lebensweise der Geschlechter.